Podcasting ist tot. Lang lebe der Podcast!

In einem Vortrag hat Dave Taylor unsere Vision der Zukunft von Audio präsentiert. Er findet, wir müssen das Hören noch einfacher machen.

Podcasting ist tot. Lang lebe der Podcast!

In der vergangenen Woche hat Dave Taylor einen Vortrag über Podigees Vorstellung der Zukunft von Audio gehalten. In seiner Rede auf der re:publica 19, einer Digitalkonferenz in Berlin, hat er Podcasts mit der Musik- und Radioindustrie verglichen und zeigte das große Potential des gesprochenen Worts als on-demand-Medium.

Höre die Aufzeichnung des Vortrags an:

Laut Reuters Digital News Report 2018 haben 33 Prozent der Menschen in den USA im Monat vor der Befragung einen Podcast angehört. In Deutschland liegt der Anteil bei 22 Prozent. Es gibt also eine große Zahl von Menschen, die noch keine Podcasts hören. Daves Empfehlung:

"Sie kommen nicht zu uns. Wir müssen zu ihnen kommen. Wenn wir wollen, dass unsere Stimmen in diesem riesigen Markt gehört werden, müssen wir zu ihnen gehen und sagen: 'Hey Leute, hört euch das mal an.'"

Er sagt außerdem, die Menschen seien wählerischer, welchen Medien sie ihre Aufmerksamkeit widmen: “Wenn ich mich die ganze Zeit einer Sache widme, verpasse ich all die anderen Dinge, die vielleicht noch besser sind.” Eine Lösung sei, kürzere Segmente zu verwenden, da sie weniger einschüchternd seien als eine zweieinhalbstündige Episode, sagt Dave. Darüber hinaus könnten bessere Metadaten den Leuten helfen, Inhalte zu finden, die für sie relevant sind.

Wir haben ein Manifest mit unseren Ideen für die Zukunft des wortreichen Audios veröffentlicht. Teilt es gerne und sagt uns, was ihr darüber denkt. Wir diskutieren gerne! Du kannst uns eine E-Mail an hello@podigee.com schicken.

Du hast noch nicht genug?

Philip Banse von dctp.tv hat Dave Taylor auf der re:publica 19 interviewt. Hier ist das Video: