Zehn Gründe, warum du Podcasts 2018 in deinen Online-Marketing-Mix integrieren solltest

Podcasts eigenen sich hervorragend in vielen Bereichen als Marketing-Maßnahme

Zehn Gründe, warum du Podcasts 2018 in deinen Online-Marketing-Mix integrieren solltest
Im Jahr 1981 ließ MTV das erste Musikvideo über die Mattscheiben flimmern: „Video Killed the Radio Star“ trällerten darin die Buggles und sagten damit dem bis dahin allmächtigen Radio den Kampf an. Heute, fast 40 Jahre später, schlägt Radio 2.0 zurück: Im Jahr 2017 haben Deutsche – so eine Studie der ARD – erstmals im Internet mehr Audio als Video konsumiert. Webradio und Musikstreaming sorgen für den Löwenanteil – aber auch Podcasts tragen zur digitalen Renaissance von Audio bei. Das sollte jeden Online-Marketer aufhorchen lassen!
Keine Frage: Den Podcasts ist es in ihrer Nische längst zu eng geworden und so steuern sie unaufhaltsam auf den Mainstream zu. Die täglich wachsende Zielgruppe löst einerseits Glücksgefühle bei den meist sehr ambitionierten Hobbyproduzenten aus – ruft andererseits aber auch immer mehr professionelle Content-Ersteller und Online-Vermarkter auf den Plan … oder zumindest sollte es das!

Eignen sich Podcasts für mich als Marketing-Instrument?

Ob ein Podcast in deinen Online-Marketing-Mix passt, hängt von vielen Faktoren ab: Kannst du auf diesem Wege Leads generieren – oder zumindest die eigene Marke stärken? Hast du messbare Vorteile? Lohnt sich der Aufwand für dich wirtschaftlich? Wir haben hier zehn gute Gründe, all diese Fragen mit einem deutlichen JA zu beantworten:

1. Podcasts erreichen neue Zielgruppen

Seit einer Weile schon geistert der Mythos durchs Netz, Youtube sei nach Google die zweitgrößte Suchmaschine. Ob das nun exakt so stimmt oder nicht, soll hier nicht das Thema sein – Fakt ist aber: Wer online gefunden werden will, dem schadet es grundsätzlich nicht, auch auf einer Videoplattform präsent zu sein. Gleiches gilt natürlich für iTunes als Stellvertreter (und oft auch Datenquelle) für all die Podcastverzeichnisse. Menschen suchen dort aktiv nach Inhalten, die sie während einer Autofahrt oder in der Badewanne konsumieren können – oder in einer der unzähligen anderen Situationen, in denen sie nicht für Video oder Text empfänglich sind. Diese Nachfrage lässt sich nur mit einem spezifischen Audio-Angebot befriedigen. Und wie eingangs schon erwähnt: Diese Zielgruppe wächst!

2. Podcasts sind authentisch

Vereinfacht gesagt: Je größer die Distanz zwischen dem Absender einer Nachricht und ihrem Empfänger, desto mehr leidet auch die Authentizität der Botschaft. Das gilt vor allem auch dann, falls die Distanz nicht räumlicher, sondern sozialer oder intellektueller Natur ist. Deshalb funktionieren auch Testimonials und Bibis Schmink-Videos als Marketingmaßnahmen so gut: Die Botschaft kommt nicht „von oben herab“, sondern wird „auf Augenhöhe“ vermittelt und in Folge dessen kann sich die Zielgruppe prima mit dem Absender identifizieren. Bei Podcasts ist das ähnlich: Auch wenn es viele Ausnahmen gibt, so lebt die Podcast-Landschaft im Großen und Ganzen von ihrer Glaubwürdigkeit. Am besten funktionieren Produktionen, bei denen Menschen unverstellt und mit großem Eifer über ein Herzensthema sprechen. Wenn du es also schaffst, ohne auswendig gelernte Floskeln hörbar für deine Produkte und Dienstleistungen zu brennen, ist das schon die halbe Podcast-Miete! Dass so etwas durchaus auch in einem Business-Umfeld mit komplexen Problemstellungen funktionieren kann und sich dabei Unternehmens-Botschaften und Authentizität keinesfalls ausschließen müssen, zeigen charmante Beispiele wie etwa der „The Geek & the Sales Guy“-Podcast der Paessler AG.

3. Podcasts sind noch nicht abgedroschen

Digital Natives, aber auch viele Vertreter der direkt vorangegangenen Generation haben längst gelernt, Werbung im Netz auszublenden. Selbst wenn sie ohne Ad-Blocker surfen, sind sie kaum mehr empfänglich für Werbe-Banner, Pop-ups, Newsletter, Facebook-Anzeigen, Google-Ads und Werbe-Clips auf Youtube. Schon 2015 attestierte das Magazin „Absatzwirtschaft“ Internetwerbung generell ein Imageproblem– viel geändert hat sich seither nicht. Für Podcasts gilt all das nicht, denn sie werden den Nutzern nicht gegen deren Willen untergeschoben – im Gegenteil: Interessenten entscheiden sich aktiv dafür reinzuhören. Und damit wären wir auch schon bei Punkt 4 …

4. Podcasts genießen einen Vertrauensvorschuss

Wer sich bewusst für den Konsum von Audio-Inhalten entscheidet, dessen Antennen stehen voll auf Empfang. Allein der Klick auf „Download“ oder „Play“ schafft ein Verhältnis zwischen Sender und Empfänger, das kaum eine anderes Marketingformat erreicht. In vielen Fällen wird Audio sogar modal aufgenommen, also während der Hörende sonst nichts anderes tut. Ja, sich einfach berieseln zu lassen, funktioniert auch ganz prima, doch selbst dabei schenkt das Publikum dem Inhalt in den meisten Fällen ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit – und widmet sich nebenher nur Dingen, die motorisch und geistig nicht zu sehr ablenken.

5. Mit Podcasts komme ich meiner Zielgruppe extrem nahe

Die Argumente hierfür haben wir ja nun schon alle durchgekaut – aber lass uns dir noch ein schönes Bild zum drauf Rumdenken mitgeben: Stell dir sich vor, dein Publikum hört deinen Podcast mit In-Ear-Kopfhörern. Deine Inhalte landen also ohne Umwege IM EMPFÄNGER. Ungefiltert, direkt im Kopf. Kennst du ein anderes Medium, mit dem du deiner Zielgruppe so nahe kommen kannst?

6. Podcasts stechen (noch) aus der Masse hervor

Facebook? Machen alle. Ein Blog? Hat heutzutage jeder. Youtube? Da ist die Konkurrenz viel zu stark. Einen Podcast hingegen bieten Stand 2017 noch nicht allzu viele Unternehmen. Und falls du jetzt denkst, du hättest nichts zu erzählen, lies dir doch mal Simon Dückerts Liste mit Podcast-Format-Vorschlägen für Unternehmen durch. Es würde uns wundern, falls dich das nicht selbst auf Ideen bringt!

7. Podcasting ist 2018 einfach wie nie

Wo Podcaster früher neben komplizierter Audio-Technik auch noch Webhosting, XML-Feed-Basteleien und MP3-Tag-Voodoo beherrschen mussten, gibt es heute viele Tools und Dienstleister, die die Hürde fürs Podcasten extrem gesenkt haben. Ja, ein bisschen Leidenschaft für Adapter- und Mikrofon-Gestöpsel schadet nicht, aber die Veröffentlichung von fertigem Audio im Netz ist denkbar einfach geworden: Sprich uns einfach an, wir helfen dir da gerne weiter.

8. Podcasthörer sind eine extrem interessante Zielgruppe

Wie schon in einem früheren Blogbeitrag erwähnt, sind Podcasthörer nicht nur reicher und schöner als andere Menschen, sondern auch gebildeter. Na gut, streich das „schöner“, aber der Rest stimmt. Ehrlich! Laut einer Befragung, die von den Podcast-Meinungsforschern bei Midroll jährlich durchgeführt wird, hat im Jahr 2017 mehr als die Hälfte der befragten Podcast-Hörer ein abgeschlossenes Studium vorzuweisen. Immerhin 22 Prozent verfügen über ein Haushaltseinkommen von mehr als 100.000 US-Dollar. Außerdem haben beachtliche 61 Prozent schon mal etwas gekauft, von dem sie vorher in einem Podcast gehört hatten. Ein weiterer spannender Fakt aus derselben Studie: Podcasthörer sind extrem loyal – 88 Prozent der Befragten gaben an, immer mindestens zwei, wenn nicht sogar gleich alle Episoden eines neu entdeckten Podcasts anzuhören.

9. Podcast-Marketing funktioniert

Ach ja? Wo denn? In den USA zum Beispiel – aber die sind ja in solchen Dingen ohnehin meist viel weiter als wir. Hierzulande haben immerhin die Medienhäuser und Zeitschriftenverlage Podcasts bereits als spannenden Kanal entdeckt, um ihr Kernangebot zu flankieren. Auch verschiedenste Berater, Trainer und Persönlichkeitsentwickler verbessern mit Hilfe von Podcasts sehr erfolgreich ihre Online-Sichtbarkeit – und schaffen in einem heiß umkämpften Markt Vertrauen in das eigene Angebot. Klar: Wer Wissen, Erfahrung und zwischenmenschliche Soft-Skills als Dienstleistungen anbietet, kann potenziellen Kunden auf dem Podcast-Weg gut die Angst vor der im Sack lauernden Katze nehmen. Podcasts eigenen sich aber auch in vielen anderen Bereichen hervorragend als Marketing-Maßnahme: Bei Bedarf deckst du damit von produktbegleitenden Erklärungen über Markenbildung bis hin zu Personalmarketing in einem Aufwasch eine riesige Bandbreite an Themen ab.

10. Fremd-Podcasts bieten auch Werbefläche

Die vorangegangenen neun Gründe zielen vor allem auf Podcasts ab, die zu Online-Marketing-Zwecken vom Absender selbst erstellt werden. Podcast-Marketing kann aber auch anders funktionieren: Über Sponsorings, Audio-Advertorials und andere Werbeformate bringst du deine Inhalte mit geringem Aufwand an eine spannende Zielgruppe. Auch hier gilt: In den USA haben Firmen wie Blue Apron, Casper oder Squarespace längst die Vorteile von Werbung in dieser Nische für sich erkannt. In Deutschland haben wir hier noch eine vergleichsweise grüne Spielwiese vor uns. Doch egal, ob du deine Botschaften über deinen eigenen oder über einen fremden Kanal verbreitest: Fast alles, was wir dir bis hier über Podcasts und deren Hörer erzählt haben, gilt freilich auch, wenn du auf dem eher klassischen Wege einen Audio-Werbeplatz in einem fremden Podcast buchst.

Und nun?

Wir trauen uns wetten: Du hast beim Durchlesen unserer zehn Gründe mehr als einmal innerlich genickt, oder? Solltest du trotzdem noch nicht ganz überzeugt sein, dass Podcasts eine sinnvolle Ergänzung deiner Online-Marketing-Aktivitäten sein könnten, schreibe uns an hello@podigee.com! In jedem Fall findest du bei Podigee alles, was du für einen erfolgreichen Podcast-Start benötigst – fair bepreist und individuell skalierbar. Wirf doch einen Blick auf unsere Angebote!