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Du suchst nach einem Werbekanal, der deine Zielgruppe wirklich erreicht und Vertrauen aufbaut, statt nur Impressions zu zählen? Dann führt für dich kein Weg an Podcast-Werbung vorbei. In diesem Guide bekommst du alles, was du brauchst: Formate, Kosten, Buchungsprozess und Erfolgsmessung. Dazu konkrete Beispiele aus dem deutschen Markt.

Podcast-Werbung auf einen Blick
Podcast-Werbung ist Audio-Werbung in einer Podcast-Episode, klassisch unterteilt in Pre-Roll (Anfang), Mid-Roll (Mitte) und Post-Roll (Ende).
Die zwei Haupt-Liefermodelle sind Baked-In Ads (fest in die Episode geschnitten) und Dynamic Ad Insertion (DAI, dynamisch und gezielt eingespielt).
Abgerechnet wird bei DAI in der Regel über den TKP (Tausenderkontaktpreis), im deutschsprachigen Raum kostet eine produzierte Werbung (auch Drittstimmen-Ad) typischerweise zwischen 25 und 80 Euro netto, abhängig von Format und Reichweite. Host-Read Ads können in einem ähnlichen Preisspektrum liegen, bei hoher Bekanntheit des Podcasts und/oder Hosts aber auch deutlich teurer sein.
Host-Read Ads schlagen klassische Werbespots messbar: Sie wirken wie eine persönliche Empfehlung, weil die vertraute Stimme des Hosts die Botschaft selbst transportiert.
Erfolg misst du über Impressions, individuelle Rabattcodes, dedizierte Landing Pages und einen professionellen AdServer.
Mit dem Podigee Audiomarktplatz buchst du Kampagnen für dein Produkt oder deinen eigenen Podcast, um sie direkt bei anderen kuratierten deutschen Podcasts zu platzieren.
Der Podigee Dynamic Ad Server ist ein Tool, das es dir ermöglicht, Werbung für andere Produkte oder Podcasts dynamisch in deinen eigenen Podcast einzubauen.
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Was ist Podcast-Werbung?
Podcast-Werbung (auch Podcast Ads oder Podcast Advertising) bezeichnet jede Form bezahlter Werbung innerhalb einer Podcast-Episode. Sie kann ein klassischer Werbespot sein, eine vom Host vorgelesene Empfehlung oder ein längeres Sponsoring-Segment. Anders als Display- oder Social-Media-Werbung lebt sie davon, dass sie die Hörer:innen in ihrem Alltag erreicht und begleitet, oft im Zug, beim Sport oder beim Kochen. Genau diese Nähe und Unmittelbarkeit macht Podcast-Werbung so wirksam.
Im professionellen Sprachgebrauch wird auch häufig von Podcast Advertising, Podcast-Vermarktung oder, wenn ein Sponsor exklusiv mit einer Show verbunden wird, von Podcast Sponsoring gesprochen. Im Kern beschreiben alle Begriffe dasselbe Konzept: Du erreichst eine fokussierte Zielgruppe über das intimste Medium, das das digitale Marketing aktuell zu bieten hat.
Podcast-Werbeformate im Überblick
Die wichtigsten Podcast-Werbung-Formate unterscheiden sich vor allem nach Platzierung in der Episode und nach Art der Einsprache.
Nach Platzierung: Pre-Roll, Mid-Roll, Post-Roll
Format | Position | Typische Länge | |
Pre-Roll | Direkt am Anfang | 15 bis 30 Sek. | |
Mid-Roll | In der Mitte | 30 bis 60 Sek. | |
Post-Roll | Am Ende der Episode | 15 bis 30 Sek. | |
Pre-Roll erreicht praktisch jeden, der die Episode öffnet. Die Aufmerksamkeit ist hoch, die Botschaft sollte deshalb knapp und prägnant sein. Gleichzeitig haben Hörer:innen zu diesem Zeitpunkt oft noch ihre Finger am Display. Somit kann es auch leicht passieren, dass die Werbung übersprungen wird.
Mid-Roll ist das mit Abstand wirksamste Format. Deine Hörer:innen sind voll in der Episode angekommen, der Drop-Off ist gering, der TKP entsprechend höher.
Post-Roll ist günstig und eignet sich gut, um Botschaften zu wiederholen, etwa einen Promo-Code, der sich so besser eingeprägt werden kann.
Nach Art der Einsprache der Ad: Host-Read, Spot, Sponsoring
Host-Read Ads werden direkt vom Podcast-Host eingesprochen, oft mit persönlichem Bezug. Sie funktionieren wie eine echte Empfehlung und sind gerade in Nischen-Podcasts sehr effektiv.
Produzierte Spots sind klassische Audio-Werbespots, fertig produziert, oft mit Musik und durch eine Drittstimme eingesprochen. Sie eignen sich für skalierbare Kampagnen über viele Shows hinweg.
Sponsoring-Integrationen binden Marken über mehrere Episoden oder eine ganze Staffel ein, häufig kombiniert mit Branded Content oder Co-Produktionen.
Baked-In vs. Dynamic Ad Insertion (DAI)
Eine der wichtigsten Entscheidungen für jede Kampagne: Wie kommt deine Werbung in die Episode?
Baked-In Ads werden bei der Produktion fest in die Audiodatei eingeschnitten. Sie sind dauerhaft Teil der Folge, also auch noch in fünf Jahren hörbar. Das macht sie ideal für langfristige Marken- und Evergreen-Kampagnen.
Dynamic Ad Insertion (DAI) spielt Werbung erst beim Abruf der Episode dynamisch ein. Du kannst Spots gezielt nach Region, Tageszeit, Endgerät oder Hörverhalten ausspielen, jederzeit austauschen und Kampagnen taggenau starten oder pausieren.
Praktisch heißt das: Eine zeitlich begrenzte Kampagne, etwa zum Black Friday, läuft am besten über DAI. Eine Evergreen-Botschaft, die zur Marke des Hosts passt, kann auch baked-in funktionieren.
Was kostet eine Kampagne in der Podcast-Werbung?
Die Frage nach den Preisen für Podcast-Werbung ist natürlich für viele Podcaster und Marken relevant. Im deutschsprachigen Markt wird Podcast Advertising standardmäßig über den TKP (Tausenderkontaktpreis, international auch CPM genannt) abgerechnet. Willst du selbst Werbung in anderen Podcasts schalten, zahlst du also für 1.000 ausgespielte Hörer-Kontakte.
Allerdings lässt sich pauschal sehr schwer sagen, mit welchen Preisen du für deine Podcast-Werbung rechnen kannst, da hier viele verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Grob kannst du dich an den folgenden Preisen orientieren:
Typische TKPs für Podcast-Werbung im deutschen Markt
Werbeform | TKP-Spanne (netto) |
Pre-Roll Spot (produziert) | 30 bis 50 Euro |
Mid-Roll Spot (produziert) | 50 bis 80 Euro |
Host-Read Mid-Roll | individuell |
Post-Roll Spot | 15 bis 30 Euro |
Branded Content / Sponsoring | individuell |
Ein Rechenbeispiel: Du buchst eine Mid-Roll Host-Read Kampagne mit einem TKP von 80 Euro über 50.000 Impressions. Das ergibt 50.000 / 1.000 × 80 = 4.000 Euro Mediakosten. Dazu kommen je nach Anbieter eine Produktionspauschale (für klassische Spots) oder ein Briefing-Aufwand für Host-Reads.
Was beeinflusst die Kosten für Podcast-Werbung?
Reichweite und Nische des Podcasts: Hochspezialisierte B2B-Shows haben geringere Reichweiten, aber oft sehr hohe TKPs. Mainstream-Shows liefern Volumen zu moderateren Preisen.
Platzierung im Programm: Mid-Roll ist teurer als Pre- oder Post-Roll, weil die Aufmerksamkeit dort am höchsten ist und die Werbung seltener übersprungen wird.
Format: Host-Read ist immer teurer als ein produzierter Spot, dafür wirkt er messbar besser.
Buchungsweg: Entweder als Direktbuchung bei einzelnen Shows oder über einen Marktplatz wie den Podigee Audiomarktplatz, der dir viel Zeit spart und Reporting aus einer Hand liefert.
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Wie kannst du Podcast-Werbung schalten? Der Buchungsprozess Schritt für Schritt
Direkt beim Podcaster: Du kontaktierst den Host, verhandelst Preis, Format und Zeitraum. Das ist persönlich und mitunter günstiger, aber arbeitsintensiv, wenn du mehrere Shows bespielen willst.
Über einen Podcast-Audiomarktplatz: Plattformen wie der Podigee Audiomarktplatz bündeln kuratierte deutsche Podcasts. Du buchst zentral, bekommst transparente TKPs und ein einheitliches Reporting.
Programmatic / DAI über einen AdServer: Vor allem für skalierbare, zielgerichtete Kampagnen in deinem eigenen Podcast. Der Podigee Dynamic Ad Server spielt die Spots automatisiert in passende Episoden von dir ein, basierend auf Targeting-Kriterien und Buchungslogik.
Der typische Ablauf einer Kampagne sieht in der Regel so aus:
Zielgruppen-Briefing: Wen willst du erreichen? In welchem Themenumfeld?
Auswahl der Podcasts oder Show-Kategorien: Reichweite, Hörerprofil, Format-Eignung.
Spot-Briefing oder Produktion: Bei Host-Reads bekommst du oft ein Reviewing der Sprechertexte. Bei produzierten Spots lieferst entweder du eine fertige MP3 oder buchst die Produktion über den Audiomarktplatz direkt mit. Dabei handelt es sich dann um eine Drittstimmen-Ad.
Buchung und Schaltung: Direktdeal oder über DAI / Marktplatz.
Reporting: Impressions, ggf. zusätzliche Performance-KPIs.
Vorteile von Podcast-Werbung gegenüber anderen Medien
Warum überhaupt Podcast-Werbung, wenn es Radio, YouTube und Social Media gibt? Drei Gründe:
1. Aufmerksamkeit, die du sonst kaum mehr bekommst. Podcast-Hörer:innen hören meist mit Kopfhörern, oft alleine, während sie mit etwas anderem beschäftigt sind. Ad-Skipping ist daher unüblich, der durchschnittliche Hörer bleibt bis zum Ende der Episode dabei.
2. Vertrauen durch Host-Empfehlung. Wenn der Host deiner Lieblingsshow eine Marke empfiehlt, wirkt das wie ein Tipp von einer vertrauten Person, nicht wie Werbung. Studien aus dem deutschen Markt zeigen regelmäßig deutlich höhere Brand-Lift- und Kaufabsicht-Werte als bei Display- oder Pre-Roll-Werbung auf Video-Plattformen.
3. Präzises Targeting über Themen, nicht über Daten. Anders als bei Social Media erreichst du deine Zielgruppe nicht über Tracking, sondern über das Thema des Podcasts. Das ist sauber, datenschutzkonform und besonders im B2B-Bereich oft präziser als Behavior-Targeting.
Podcast-Werbung vs. Radio
Radio liefert hohe Reichweite, aber wenig Targeting und kaum messbare Erfolgskontrolle. Podcast-Werbung erreicht eine deutlich engagiertere Zielgruppe und lässt sich pro Impression messen. Oft klingt Radio-Werbung auch lauter und forscher, während gut produzierte Podcast-Werbung viel natürlicher und angenehmer in das Audioerlebnis einfließt.
Podcast-Werbung vs. Social Media
Social Ads sind beim Targeting datengetrieben und skalierbar, kämpfen aber mit Banner Blindness und wachsendem Misstrauen gegenüber algorithmischer Werbung. Podcast-Werbung punktet mit Aufmerksamkeit pro Sekunde und mit der Autorität des Hosts.
Erfolgsmessung: So misst du den Erfolg deiner Podcast-Werbekampagne
Funktioniert Podcast-Werbung eigentlich messbar? Ja, und zwar besser als ihr Ruf vermuten lässt. Diese Hebel kombinierst du am besten:
Impressions: Wie viele Hörer:innen wurden tatsächlich erreicht? Der Podigee Dynamic Ad Server liefert dir hier für deine eigenen Formate IAB-konforme Zahlen.
Individuelle Rabattcodes: „Mit dem Code PODIGEE10 sparst du 10 %." Klassisch, einfach, sehr aussagekräftig für DTC-Marken.
Dedizierte Landing Pages: Eine eigene URL pro Podcast (z. B. /podcast-host) macht Traffic und Conversions eindeutig zuordenbar.
Pixel- und AdServer-Tracking: Über einen professionellen Audio-AdServer kannst du Impressions, geografische Verteilung und Frequenz zentral auswerten.
Brand-Lift-Studien: Für größere Kampagnen lohnen sich qualitative Vor- und Nach-Messungen zu Brand Awareness, Sympathie und Kaufabsicht.
Ein realistisches Setup für deine erste Kampagne: Promo-Code plus dedizierte Landing Page plus Impression-Reporting des Marktplatzes. Damit hast du eine solide Erfolgsbasis, ohne sofort in komplexes Tracking zu investieren.
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Beispiele von Podcast-Werbung aus der Praxis
Hier sind drei Kampagnen-Setups, die im deutschen Markt regelmäßig sehr gut funktionieren:
DTC-Marke (E-Commerce): Host-Read Mid-Roll in 5 bis 10 Lifestyle-Podcasts. Promo-Code mit 15 % Rabatt. Ziel: Abverkauf in den ersten 14 Tagen.
B2B-SaaS: Sponsoring eines fachlichen Podcasts (z. B. Marketing oder HR) über 4 bis 6 Episoden. Eigene Landing Page für Demo-Anfragen.
Recruiting: Programmatic-Kampagne über DAI im Tech- und Engineering-Umfeld, geografisches Targeting auf Großstädte mit eigenen Karriere-Landing Pages pro Region.
FAQ: Häufige Fragen zu Podcast-Werbung
Was kostet Podcast-Werbung?
Die Kosten für Podcast-Werbung lassen sich pauschal kaum beziffern, weil hierfür verschiedenste Faktoren eine Rolle spielen. Produzierte Podcast-Werbung kostet im deutschen Markt häufig zwischen 25 und 80 Euro TKP netto, je nach Format, Platzierung und Reichweite des Podcasts. Eine durchschnittliche Mid-Roll-Kampagne mit 50.000 Impressions liegt mediaseitig zwischen 1.500 und 4.000 Euro. Preise für Host-Read Ads variieren stark je nach Host und Reichweite des Podcasts. Je höher die Bekanntheit, desto höher sind in der Regel auch die Preise.
Welche Formate gibt es bei Podcast-Werbung?
Bei Podcast-Werbung unterscheidet man im Format nach Platzierung (Pre-Roll, Mid-Roll, Post-Roll) und nach Art der Einsprache (produzierter Spot, Host-Read, Sponsoring-Integration). Zusätzlich gibt es das technische Liefermodell: Baked-In Ads versus Dynamic Ad Insertion.
Wie schalte ich Werbung in einem Podcast?
Werbung in einem anderen Podcast kannst du direkt beim Host buchen, über einen Audiomarktplatz wie den Podigee Audiomarktplatz. Für Einsteiger:innen ist ein Marktplatz die einfachste Lösung: kuratiertes Inventar, transparente TKPs, ein zentrales Reporting. Möchtest du in deinen eigenen Podcast Werbung integrieren, machst du das entweder Baked-In oder programmatisch über einen Dynamic Ad Server.
Was ist bei Podcast-Werbung der Unterschied zwischen Baked-In Ads und Dynamic Ad Insertion?
Baked-In Ads werden bei der Produktion fest in die Episode geschnitten und bleiben dauerhaft erhalten. Dynamic Ad Insertion (DAI) spielt Werbung erst beim Abruf dynamisch ein und erlaubt zeitlich und geografisch gezieltes Targeting, jederzeit austauschbar.
Wie effektiv ist Podcast-Werbung im Vergleich zu anderen Werbeformen?
Podcast-Werbung erzielt im Vergleich zu Radio, Display und Social Ads regelmäßig deutlich höhere Brand-Lift- und Kaufabsicht-Werte. Hauptgründe: konzentrierte Hörsituation, hohes Vertrauen in den Host und gezieltes Themen-Targeting ohne Tracking.
Wie messe ich den Erfolg meiner Podcast-Kampagne?
Du misst den Erfolg deiner Podcast-Kampagne über Impressions, individuelle Rabattcodes, dedizierte Landing Pages mit UTM-Tracking und, für komplexere Setups, über einen Audio-AdServer wie den Podigee Dynamic Ad Server. Für größere Kampagnen ergänzen Brand-Lift-Studien das Bild.
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