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Corporate Podcasts – Wie du deine Unternehmensinfos zu einem echten Hörerlebnis machst

Corporate Podcasts eignen sich optimal, wenn du dein Unternehmenswerte stolz nach außen präsentieren oder betriebsinterne News mit deinen Mitarbeitenden teilen möchtest. Doch lohnt sich ein solcher Podcast auch für dein Unternehmen, wie konzipierst du einen erfolgreichen Corporate Podcast, und was gibt es sonst noch zu beachten? In diesem Artikel erfährst du alles, was du wissen musst, um mit deinem eigenen Corporate Podcast bei Podigee an den Start zu gehen!

Informativer Blogpost über Corporate Podcasts

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Definition: Ein Corporate Podcast ist ein professionell produzierter Podcast, der von einem Unternehmen erstellt wird, um betriebsintern zu kommunizieren oder die eigene Marke stolz nach außen zu präsentieren. Er richtet sich also je nach Zielsetzung an Mitarbeitende, potenzielle Kund:innen oder Geschäftspartner:innen.

  • Vorteile: Ein Corporate Podcast trägt dazu bei, die Markenidentität zu schärfen und die Unternehmenskultur zu stärken. Gleichzeitig kann er Vertrauen aufbauen und die Bindung zur jeweiligen Zielgruppe fördern.

  • Kosten: Die Kosten variieren je nach Setup, Produktionsaufwand, Hosting und Marketing und belaufen sich häufig auf 200-500 € pro Folge für einfache Formate und vierstellige Summen für aufwändigere Produktionen.

  • Konzept: In der Konzeption eines Corporate Podcasts sollten zunächst Ziel, Zielgruppe und Positionierung definiert und anschließend Format, Themen und Zuständigkeiten festgelegt werden. Daran anknüpfend sind eine durchdachte Distribution sowie passende KPIs entscheidend, um den Podcast erfolgreich zu verbreiten und kontinuierlich zu optimieren.

  • Produktion: Bei der Produktion eines Corporate Podcasts sind vor allem gute Tonqualität, authentische Sprecher:innen sowie ein professioneller Schnitt und Sound wichtig, um einen hochwertigen und wiedererkennbaren Eindruck zu erzeugen. Zusätzlich braucht es klare Prozesse, eine durchdachtes Hosting sowie regelmäßiges Feedback, um den Podcast langfristig erfolgreich weiterzuentwickeln.

  • Hosting: Ein guter Hosting-Anbieter ist das A und O für reibungslose Abläufe. Podigee hilft dir bei der Distribution und Vermarktung deines Podcasts, liefert hilfreiche Analytics und SEO-Unterstützung und achtet auf DSGVO-Konformität.

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Was ist ein Corporate Podcast?

Ein Corporate Podcast ist ein professionell produzierter Unternehmenspodcast, mit dem du als Firma deine Botschaften über Audio oder Video an bestimmte Zielgruppen kommunizierst. Er kann sowohl intern zur besseren Mitarbeiterkommunikation als auch extern zur Markenbildung, Kundenbindung oder als Marketinginstrument eingesetzt werden. Je nach Inhalt wird er entweder über geschlossene Kanäle wie ein Intranet oder öffentlich über gängige Podcast-Plattformen veröffentlicht.

Beispiele für Corporate Podcasts

Es gibt zahlreiche Beispiele für kleinere und größere Corporate Podcasts. Wir haben hier mal fünf zusammengetragen:

  1. Alles top. Gerne wieder!

    Ein Podcast von eBay Deutschland, in dem die Hosts alle zwei Wochen über spannende Themen aus Handel und E-Commerve und News zum Online-Marktplatz selbst sprechen.

  2. AOK Praxis-Talk

    Dieser Podcast der AOK Niedersachsen richtet sich an medizinisches Fachpersonal und Vertragsarzt:innen und informiert über Neuigkeiten aus der Arznei- und Heilmittelversorgung.

  3. LinkedIn-Lounge

    Im Podcast der beruflichen Plattform LinkedIn geht es um Dinge wie Profiloptimierung, Digital Personal Branding und Content Strategie, aber auch analoge Kommunikation wie Rhetorik, Körpersprache, Networking und Präsentationen.

  4. Von Kopf bis Schuh

    Durch den Podcast des Schuhhandels Deichmann bekommen Hörer:innen Einblicke hinter die Kulissen des Familienunternehmens und erhalten Insights in Prozesse der Schuhproduktion wie auch den Arbeitsalltag in den Filialen.

  5. Ladengeflüster

    Der Mitarbeitenden-Podcast der REWE Dortmund richtet sich an rund 25.000 Beschäftigte und versorgt sie mit Eindrücken aus den REWE-Märkten, der Logistik, dem Fleischwerk oder der Verwaltung.

Wie konzipiere ich einen Corporate Podcast?

Ein Konzept für einen Corporate Podcast zu entwerfen, mag auf den ersten Blick wie eine Mammutaufgabe erscheinen. Doch wenn du einen Plan hast, kann das Konzipieren deines zukünftigen Podcast richtig Spaß bringen! Hole dir am besten einen Sparringspartner mit ins Boot. Zu zweit ist man häufig kreativer, und To Do’s erscheinen schaffbar. Nun kannst du dich an der folgenden Guideline orientieren:

  1. Zieldefinition
    Am Anfang muss klar sein, welchen Zweck dein Corporate Podcast erfüllen soll. Willst du die Bekanntheit deiner Marke steigern, Mitarbeitende informieren oder Expert:innenstatus aufbauen? Konkrete Ziele helfen dir später auch dabei, deinen Erfolg messbar zu machen.

  2. Zielgruppe festlegen
    Dein Podcast sollte genau auf die Menschen ausgerichtet sein, die du damit erreichen willst, etwa Mitarbeitende, Kund:innen oder Geschäftspartner:innen. Je besser du deine Zielgruppe verstehst, desto passender kannst du Themen, Tonalität und Länge gestalten.

  3. Positionierung & Kernbotschaft
    Hier legst du fest, wofür dein Podcast steht und welche Botschaft oder Haltung du als Unternehmen vermitteln möchtest. Eine klare Positionierung sorgt dafür, dass dein Podcast wiedererkennbar ist und sich von anderen Formaten abhebt.

  4. Format & Struktur definieren
    Das Format bestimmt, wie der Podcast aufgebaut ist. Schwebt dir ein Interviewformat vor, eine Gesprächsrunde oder Storytelling? Wenn du dir hierüber im Klaren bist, solltest du noch Länge, Rhythmus und mögliche wiederkehrende Elemente festlegen. So vermittelst du deinen Hörer:innen Konstanz und Verlässlichkeit.

  5. Themenplanung & Redaktionskonzept
    In dieser Phase werden passende Themen gesammelt und sinnvoll strukturiert, z. B. in Serien oder Schwerpunkte. Ein Redaktionsplan sorgt dafür, dass Inhalte langfristig geplant und regelmäßig veröffentlicht werden können.

  6. Rollen & Ressourcen klären
    Damit die Umsetzung reibungslos läuft, solltet ihr Aufgaben und Verantwortlichkeiten in eurem Podcast-Team klar verteilen (Host, Redaktion, Schnitt etc.). Außerdem sollte realistisch geprüft werden, wie viel Zeit, Budget und Know-how intern verfügbar ist. Bei Bedarf gibt es auch externe Dienstleister, die unterstützen können.

  7. Distribution & Kommunikation
    Entscheide, ob der Podcast intern über geschlossene Kanäle oder extern über Streaming-Plattformen veröffentlicht werden soll. Zusätzlich solltest du planen, wie der Podcast beworben wird, damit er deine Zielgruppe auch tatsächlich erreicht.

  8. Erfolgsmessung & Optimierung
    Um den Erfolg deines Corporate Podcats messen und entsprechend optimieren zu können, solltest du schon vor dem Start passende Kennzahlen definieren. So kannst du nach Upload einiger Folgen eine erste Bilanz ziehen und den Podcast langfristig noch besser auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe zuschneiden.

Wie produziere ich einen Corporate Podcast?

Für die Produktion deines eigenen Corporate Podcasts gibt es neben einem guten Konzept noch weitere Dinge zu beachten. Wir haben dir die wichtigsten Punkte einmal zusammengefasst:

  1. Tonqualität
    Schlechter Ton wirkt sofort unprofessionell, selbst wenn der Inhalt gut ist. Ein gutes Mikrofon und die richtige Raumakustik sind deshalb das A und O.
    ➔ Schau dir unsere Audio-Tipps an, wenn du hierzu mehr wissen willst.

  2. Authentische Sprecher:innen
    Corporate Podcasts funktionieren besonders gut, wenn sie menschlich und nahbar klingen. Als Host solltest du souverän moderieren können und die Zielgruppe ernst nehmen.

  3. Professioneller Schnitt & gutes Sounddesign
    Ein sauberer Schnitt sorgt dafür, dass der Podcast flüssig wirkt und angenehm zu hören ist. Musik, Intro/Outro und Jingles sorgen für einen höheren Wiedererkennungswert

  4. Strukturierte Abläufe und klare Prozesse

    Corporate Podcasts scheitern oft nicht am Inhalt, sondern an fehlenden Prozessen. Es braucht feste Workflows für Themenfindung, Aufnahme, Freigabe und Veröffentlichung.

    Tipp: Arbeite mit einem Redaktionsplan und festen Deadlines.

  5. Distribution & Veröffentlichung richtig umsetzen

    Ein Podcast bringt nur etwas, wenn er auch gehört werden kann: über Podcast-Plattformen oder interne Kanäle (z. B. euer Intranet). Die Wahl des richtigen Hosting-Anbieters kann dir hier viel Arbeit abnehmen. Wichtig sind außerdem ein ansprechendes Cover und gute Shownotes.

    ➔ Erfahre mehr über unsere Podigee Features und wie sie dich beim Hosten deines Podcasts unterstützen.

  6. Gerade bei Corporate Podcasts ist Rückmeldung extrem wertvoll. Intern funktioniert das beispielsweise über Umfragen, extern über Bewertungen oder Feedback auf Social Media. Wenn du verstehst, was deine Zielgruppe möchte, kannst du deinen Podcast noch besser auf sie ausrichten.
    ➔ Du willst den maximalen Durchblick haben? Podigee Analytics hilft dir zu verstehen, wo die Stärken und Schwächen deines Podcasts liegen.

Woher weiß ich, ob mein Corporate Podcast erfolgreich ist?

Den Erfolg deines Podcasts misst du mit sogenannten KPIs, also Key Performance Indicators. Das Podcast Analytics Feature von Podigee bereitet dir hierfür alle Daten gut verständlich auf. So siehst du mit wenigen Klicks, wo die Stärken und Schwächen deines Podcasts liegen.

Die 10 wichtigsten KPIs für deinen Corporate Podcast

  • Downloads per Episode: Zeigt die Performance einzelner Folgen (besonders in den ersten 7 Tagen) und ermöglicht dir, Episoden direkt miteinander zu vergleichenden.

  • Downloads insgesamt: Betrachtet alle Downloads kumuliert und gibt dir damit einen Überblick über die gesamte Reichweite deines Podcasts.

  • Wachstumsrate: Sagt sogar noch mehr aus als reine Downloadzahlen, da sie sichtbar macht, ob und wie stark dein Podcast über Zeiträume hinweg wächst.

  • Hördauer pro Episode: Hierdurch kannst du erkennen, ob deine Hörer:innen wirklich bis zum Ende dranbleiben. Die Angabe hilft dir dabei, Schwachstellen im Inhalt oder Aufbau deines Podcasts zu erkennen.

  • Anzahl der Subscriber: Das ist deine Stammhörer:innenschaft, also die Menschen, die deinen Podcast abonniert haben. Je mehr Abos, desto besser!

  • Anzahl der Bewertungen: Bewertungen können für potenzielle zukünftige Hörer:innen oder auch Werbepartner:innen ein wichtiges Signal sein, da sich hierdurch deine Popularität und Bekanntheit zeigt.

  • Produzier-Dauer (Input-KPI): Misst den zeitlichen Aufwand pro Episode und hilft dir einzuschätzen, ob sich die Produktion langfristig lohnt.

  • Conversion Rate: Ist besonders spannend, wenn du wissen willst, wie erfolgreich Call-to-Actions in deinem Podcast performen. Generieren sich hierdurch z. B. bei Newsletter-Anmeldungen oder Produktkäufe?

  • Top-Episode: Zeigt dir dein Flagschiff, indem es die stärkste Folge identifiziert. Diese Episode eignet sich dann besonders gut, um potenzielle Neuhörer:innen anzuwerben.

  • Unique Visitors der Website/Landingpage: Hieran kannst du sehen, ob dein Podcast auch abseit der klassischen Distributionsplattformen gefunden wird und wie stark die Website als Informations- und Marketinghub funktioniert.

Wie hoste ich einen Corporate Podcast?

Das Hosting eines Corporate Podcasts funktioniert technisch ähnlich wie bei klassischen Podcasts. Der Unterschied liegt vor allem in den strategischen und organisatorischen Anforderungen, da der Podcast Teil der Unternehmenskommunikation ist. In diesem Abschnitt erfährst du, worauf es beim Hosting eines Corporate Podcasts besonders ankommt.

Grundsätzlich kannst du deinen Podcast natürlich auch ohne Podcast-Hoster veröffentlichen. Das erfordert jedoch viel technisches Know-how, kostet Zeit und Ressourcen und ist deutlich fehleranfälliger.

Bei Podigee haben wir mit langjähriger Erfahrung eine zuverlässige Podcast-Hosting-Plattform entwickelt. Über eine übersichtliche Benutzeroberfläche erhältst du alle Tools, die du für Veröffentlichung, Vermarktung und Analyse deines Podcasts benötigst. So kannst du dich auf die Produktion konzentrieren – wir kümmern uns um die technische Infrastruktur.

Mehr zum Thema Podcast-Hosting erfährst du auch in diesem Video:

Podcast Hosting – Basics

Nach der Fertigstellung deiner Episode läuft der Veröffentlichungsprozess bei Corporate und klassischen Podcasts in der Regel gleich ab:

1. Upload:
Die fertige Audio-Datei wird beim Podcast-Hoster hochgeladen.

2. Verarbeitung:
Der Hoster speichert die Datei und erstellt automatisch einen RSS-Feed – eine maschinenlesbare Datei mit einer festen URL.

3. Distribution:
Dieser RSS-Feed wird bei Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts oder Podimo eingereicht und der Podcast wird dort verfügbar.

4. Auswertung:
Der Hosting-Anbieter stellt dir anschließend Analytics zur Verfügung, mit denen du die Performance deines Podcasts analysieren kannst.

Hosting eines Corporate Podcasts

Da Corporate Podcasts von Unternehmen betrieben werden, spielen beim Hosting zusätzlich weitere Faktoren eine wichtige Rolle. Nachfolgend erklären wir dir diese Schritt für Schritt und verraten dir außerdem, wie dich Podigee bei einem reibungslosen Hosting unterstützt:

Ownership & Kontrolle
Dein Unternehmen sollte Eigentümer des RSS-Feeds und aller Plattform-Accounts sein – auch wenn eine externe Agentur an der Produktion beteiligt ist. So behältst du langfristig die Kontrolle über Daten und Marke.

➔ In unserem hauseigenen Videopodcast gibt dir Corinna eine ausführliche Antwort auf die Frage: Was ist ein RSS-Feed?

Tracking & Analytics
Corporate Podcasts benötigen verlässliche, idealerweise IAB-konforme Statistiken sowie erweiterte Trackingmöglichkeiten, um Reichweite, Kampagnen und Marketingziele messbar zu machen.

➔ In unserem Podigee Help Center haben wir dir einen umfangreichen Guide zum Thema Tracking und Analytics zusammengestellt.

Dynamic Ad Insertion (DAI)
Mit dynamischer Einbindung lassen sich Intros, Kampagnenbotschaften oder Werbung auch nachträglich austauschen. So kannst du Inhalte flexibel an Kampagnen oder Zielgruppen anpassen.

➔ Schon gewusst? Mit dem Podigee Dynamic Ad Server kannst du deine Inhalte erfolgreich monetarisieren, ohne deine Hosting-Plattform verlassen zu müssen.

Private / interne Podcasts
Geschützte RSS-Feeds ermöglichen exklusive Inhalte für Mitarbeitende, Kund:innen oder Partner:innen – etwa über Tokens oder Login-Systeme.

➔ Podigee stellt dir technisch alles zur Verfügung, was du für deine Private Podcasts brauchst.

Website-Integration & SEO
Ein Webplayer sowie optimierte Shownotes und Transkripte erhöhen die Sichtbarkeit deines Podcasts auf der Unternehmenswebsite und machen ihn zu einem Teil deiner Content- und SEO-Strategie.

➔ In unserem Guide für Podcast-SEO findest du praktische Tipps, wie du deinen Content in der Welt der Suchmaschinen sichtbar machst.

DSGVO-Konformität & Datenschutz
Beim Podcast-Hosting müssen personenbezogene Daten rechtskonform verarbeitet werden. Serverstandort, Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und datenschutzkonformes Tracking sind daher wichtige Anforderungen für Unternehmen.

➔ Für Datenschutz im Podcast-Hosting ist Podigee eine sichere Anlaufstelle.

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Wie viel kostet ein Corporate Podcast?

Die Produktionskosten eines Corporate Podcasts lassen sich nicht pauschal mit einer festen Summe beziffern. Sie ergeben sich aus verschiedenen Faktoren wie etwa Ausgaben für Studio und technisches Equipment, Honoraren oder Aufwandsentschädigungen für Interviewgäste, Lizenz- und Produktionskosten für Musik und Jingles sowie aus der Wahl des Hosting-Anbieters und dem verfügbaren Marketingbudget.

Aus diesem Grund ist es in der Branche üblich, mit Kostenspannen pro Episode zu rechnen und zusätzlich einmalige Setup-Kosten einzuplanen.

Für die laufende Produktion lassen sich bei einfachen Formaten erfahrungsgemäß etwa 200 bis 500 € pro Folge ansetzen. Anspruchsvollere Storytelling-Formate können dagegen schnell vierstellige Beträge pro Episode erreichen. Wenn die Produktion an externe Dienstleister ausgelagert wird, erfolgt die Abrechnung häufig pro Podcastminute. Realistische Preise beginnen hier bei etwa 10 € pro Minute für eine fertige Episode.

Ein wichtiger Kostenfaktor ist die Aufnahmesituation. Professionelle Studios berechnen häufig 50 bis 150 € pro Stunde. Hinzu kommen Ausgaben für die Postproduktion – also Schnitt, Klangoptimierung, Mix und Mastering – sowie gegebenenfalls Sounddesign und die Erstellung wiederkehrender Elemente wie Intro oder Outro. Für Branding-relevante Bestandteile werden teilweise individuelle Jingles oder Kompositionen produziert; die Kosten dafür können von einigen hundert bis zu mehreren tausend Euro reichen. Alternativ können Musik- oder Jingle-Lizenzen genutzt werden. Auch eine professionelle Sprecherstimme für Intro und Outro ist möglich. Hierfür kann man etwa 1.800 € kalkulieren.

Neben der eigentlichen Produktion entstehen bei Corporate Podcasts außerdem Infrastruktur- und Betriebskosten. Dazu zählt insbesondere das Hosting, das je nach Funktionsumfang meist zwischen 10 und 100 € pro Monat liegt. Zudem wird die laufende Arbeit rund um den Podcast häufig unterschätzt: Projektmanagement, Veröffentlichung, Erstellung von Shownotes und Assets, Distribution sowie Reporting erfordern kontinuierlichen Aufwand. Einige Dienstleister bieten hierfür Retainer-Modelle an – beispielsweise Postproduktion inklusive Shownotes und Veröffentlichung ab etwa 300 € pro Monat.

Insgesamt setzt sich ein realistisches Budget für Corporate Podcasts daher meist aus einmaligen Setup-Kosten, laufenden Kosten pro Episode und optional einem Marketingbudget zusammen, um langfristig Reichweite aufzubauen.

Tipp: In unserem Guide zu relevanten Podcasting-Tools erfährst du, wie du dir viele Aufgaben rund ums Podcasten erleichtern kannst.

FAQ – Corporate Podcast

Was ist ein Corporate Podcast?

Ein Corporate Podcast wird von einem Unternehmen zur internen Kommunikation oder als externes Marketinginstrument produziert. Je nach Zielgruppe wird er entweder über geschlossene Kanäle verbreitet oder öffentlich zugänglich gemacht. In beiden Fällen dient ein Corporate Podcast auch der Repräsentation und benennt klar Werte und Kompetenz der eigenen Marke.

Was ist der Unterschied zwischen einem Corporate Podcast und einem Branded Podcast?

Der Unterschied zwischen einem Branded Podcast und einem Corporate Podcast ist vor allem dieser: Branded Podcasts haben einen Unterhaltungsfokus und vermitteln über Storytelling und Co. die Markenwerte eher indirekt. Corporate Podcasts haben einen Informationsfokus. Sie dienen dazu, die Marke offen zu repräsentieren und Dinge wie Markenwerte oder auch USPs stolz innerhalb des Unternehmens oder gegenüber Kund:innen zu kommunizieren.

Branded Podcasts zielen darauf ab, Markenidentität und emotionale Bindung aufzubauen. Sie sind meist kreativ und unterhaltsam gestaltet, arbeiten mit Storytelling und richten sich stark an den Interessen der Zielgruppe aus, um eine loyale Community zu schaffen.

Corporate Podcasts hingegen dienen oft der internen Kommunikation oder der offiziellen Unternehmensdarstellung und sind stärker informationsgetrieben. Sie vermitteln etwa Unternehmensnews, Interviews oder Schulungsinhalte und sollen Transparenz, Engagement und Vertrauen fördern.

Wie viel kostet ein Corporate Podcast?

Die Produktionskosten eines Corporate Podcasts hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab, bewegen sich aber häufig zwischen einigen hundert Euro pro Folge für einfache Formate und vierstelligen Beträgen pro Episode bei aufwendigem Storytelling. Hinzu kommen meist einmalige Setup-Kosten (z. B. Konzept, Cover, Intro/Jingle) sowie laufende Ausgaben für Studio, Postproduktion, Hosting und ggf. Vermarktung.

Wie erstelle ich das Konzept für einen Corporate Podcast?

Die Konzeption eines Corporate Podcasts wirkt zunächst komplex, wird mit einem klaren Plan und idealerweise einem Sparringspartner jedoch gut umsetzbar. Zunächst solltest du Ziel, Zielgruppe und Positionierung definieren, um eine klare Ausrichtung und messbare Erfolgskriterien festzulegen. Darauf aufbauend entwickelst du Format, Struktur und Themenplanung und klärst Rollen, Ressourcen und Verantwortlichkeiten. Abschließend sind Distribution, Kommunikation sowie die Definition geeigneter KPIs entscheidend, um den Podcast erfolgreich zu verbreiten und optimieren zu können.

Wann lohnt sich ein Corporate Podcast besonders?

Ein Corporate Podcast lohnt sich für dein Unternehmen besonders in zwei Fällen:

  1. Interne Kommunikation: Du bist Teil eines größeren Unternehmens mit mehreren Standorten oder schwieriger Erreichbarkeit der Belegschaft. Über deinen Corporate Podcast möchtest du die Unternehmenskultur stärken oder auch betriebsinterne News kommunizieren.

  2. Externe Repräsentation: Du willst in deinem Unternehmen die Marketingstrategie aufs nächste Level heben und deine Markenbekanntheit ausbauen. Mit deinem Corporate Podcast kannst du die Identität, Werte und Vorzüge deiner Brand stolz in die Welt senden.

In beiden Fällen ist entscheidend, dass genügend Zeit, Ressourcen und klare Ziele vorhanden sind. Nur dann kann der Podcast echten Mehrwert als Kommunikations- und Marketinginstrument bieten.

Wie messe ich den Erfolg eines Corporate Podcasts?

Um festzustellen, ob dein Corporate Podcast erfolgreich ist, musst du dir zunächst über deine Ziele bewusst sein, die du mit deinem Podcast erreichen möchtest. Willst du die Bekanntheit deiner Marke steigern, ein hohes Engagement beim Publikum erzielen oder primär Informations- und Wissensvermittlung betreiben?

Anschließend kannst du, zum Beispiel mit Podigee Analytics, bestimmte KPIs checken. Willst du die Bekanntheit deiner Marke steigern, sind zum Beispiel die Wachstumsrate oder auch die Anzahl der Subscriber interessant für dich. Das Engagement deines Publikums kannst du über die Anzahl der Bewertungen und die Conversion Rate nachverfolgen. Geht es dir primär um betriebsinterne Kommunikation, sind vermutlich die Anzahl der Downloads und die Hördauer pro Episode relevant für dich, um zu wissen, ob deine Mitarbeitenden die bereitgestellten Inhalte abrufen und bis zum Ende hören.

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