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Unternehmens-Podcasts18 Min. Lesezeit

Corporate Podcasts – Wie du deine Unternehmensinfos zu einem echten Hörerlebnis machst

Corporate Podcasts eignen sich optimal, wenn du deine Unternehmenswerte nach außen präsentieren oder interne News mit deinen Mitarbeitern teilen möchtest. Hier erfährst du, wie du einen Corporate Podcast konzipierst, aufnimmst, veröffentlichst und seinen Erfolg misst.

Corporate Podcasts Podigee

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Definition: Ein Corporate Podcast ist ein professionell produzierter Podcast, den ein Unternehmen erstellt, um intern zu kommunizieren oder die eigene Marke nach außen zu präsentieren. Er richtet sich je nach Ziel an Mitarbeiter, potenzielle Kunden oder Geschäftspartner.

  • Vorteile: Ein Corporate Podcast schärft die Markenidentität und stärkt die Unternehmenskultur. Gleichzeitig baut er Vertrauen auf und fördert die Bindung zur jeweiligen Zielgruppe.

  • Kosten: Die Kosten hängen von Setup, Produktionsaufwand, Plattform und Marketing ab. Einfache Formate liegen häufig bei 200 bis 500 € pro Folge, aufwendigere Produktionen bei vierstelligen Summen. Wer im Browser statt im Studio aufnimmt, spart einen großen Teil der Studiokosten.

  • Konzept: Zuerst definierst du Ziel, Zielgruppe und Positionierung, danach Format, Themen und Zuständigkeiten. Eine durchdachte Distribution und passende KPIs sorgen dafür, dass du den Podcast erfolgreich verbreitest und laufend verbesserst.

  • Produktion: Entscheidend sind gute Tonqualität, authentische Sprecher sowie ein sauberer Schnitt und Sound. Interviews mit Kollegen an anderen Standorten nimmst du direkt im Browser auf, zum Beispiel im Podigee Recording Studio: mit bis zu 8 Personen, als Audio oder Video, und die Aufnahme wird direkt zur Episode.

  • Plattform: Eine offene Podcast-Plattform wie Podigee bündelt Aufnahme, Hosting, Verbreitung, Transkripte, Analytics und Monetarisierung an einem Ort, mit Servern in Deutschland und der EU.

Was ist ein Corporate Podcast?

Ein Corporate Podcast ist ein professionell produzierter Unternehmenspodcast, mit dem du als Firma deine Botschaften über Audio oder Video an bestimmte Zielgruppen kommunizierst. Er kann intern zur besseren Mitarbeiterkommunikation und extern zur Markenbildung, Kundenbindung oder als Marketinginstrument eingesetzt werden. Je nach Inhalt veröffentlichst du ihn über geschlossene Kanäle wie einen privaten Podcast-Feed oder das Intranet oder öffentlich auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und anderen Plattformen.

Wichtig: Ein Corporate Podcast ist etwas anderes als ein Branded Podcast!
Beim Branded Podcast (auch Sponsored Podcast genannt) geht es darum, der potenziellen Zielgruppe Markenwerte, Identität und Botschaften eher subtil zu vermitteln, und zwar über die Bereitstellung von Mehrwert, zum Beispiel durch Storytelling, Wissenswertes, Interviews, Diskussionen oder unterhaltende Inhalte. Im Corporate Podcast geht es dagegen ganz offen und direkt darum, die eigene Marke oder Firma vorzustellen.

Definition Corporate Podcast, Unterschiede Corporate Podcast, Branded Podcast Podigee

Beispiele für Corporate Podcasts

Es gibt zahlreiche Beispiele für kleinere und größere Corporate Podcasts. Wir haben hier fünf zusammengetragen:

  1. Alles top. Gerne wieder!

    Ein Podcast von eBay Deutschland, in dem die Hosts alle zwei Wochen über spannende Themen aus Handel und E-Commerce und News zum Online-Marktplatz selbst sprechen.

  2. AOK Praxis-Talk

    Dieser Podcast der AOK Niedersachsen richtet sich an medizinisches Fachpersonal und Vertragsärzte und informiert über Neuigkeiten aus der Arznei- und Heilmittelversorgung.

  3. LinkedIn-Lounge

    Im Podcast der beruflichen Plattform LinkedIn geht es um Dinge wie Profiloptimierung, Digital Personal Branding und Content-Strategie, aber auch um analoge Kommunikation wie Rhetorik, Körpersprache, Networking und Präsentationen.

  4. Von Kopf bis Schuh

    Durch den Podcast des Schuhhändlers Deichmann bekommen Hörer Einblicke hinter die Kulissen des Familienunternehmens, in Prozesse der Schuhproduktion und in den Arbeitsalltag in den Filialen.

  5. Ladengeflüster

    Der Mitarbeiter-Podcast der REWE Dortmund richtet sich an rund 25.000 Beschäftigte und versorgt sie mit Eindrücken aus den REWE-Märkten, der Logistik, dem Fleischwerk und der Verwaltung.

Wie konzipiere ich einen Corporate Podcast?

Ein Konzept für einen Corporate Podcast zu entwerfen, mag auf den ersten Blick wie eine Mammutaufgabe wirken. Doch mit einem Plan macht das Konzipieren deines zukünftigen Podcasts richtig Spaß! Hol dir am besten einen Sparringspartner ins Boot. Zu zweit ist man häufig kreativer, und To-dos wirken schaffbarer. Orientiere dich an der folgenden Guideline:

Corporate Podcast-Konzeption in 8 Schritten, Podigee
  1. Zieldefinition
    Am Anfang muss klar sein, welchen Zweck dein Corporate Podcast erfüllen soll. Willst du die Bekanntheit deiner Marke steigern, Mitarbeiter informieren oder dich als Experte positionieren? Konkrete Ziele helfen dir später auch dabei, deinen Erfolg messbar zu machen.

  2. Zielgruppe festlegen
    Dein Podcast sollte genau auf die Menschen ausgerichtet sein, die du erreichen willst, etwa Mitarbeiter, Kunden oder Geschäftspartner. Je besser du deine Zielgruppe verstehst, desto passender gestaltest du Themen, Tonalität und Länge.

  3. Positionierung & Kernbotschaft
    Hier legst du fest, wofür dein Podcast steht und welche Botschaft oder Haltung du als Unternehmen vermitteln möchtest. Eine klare Positionierung macht deinen Podcast wiedererkennbar und hebt ihn von anderen Formaten ab.

  4. Format & Struktur definieren
    Das Format bestimmt, wie der Podcast aufgebaut ist. Schwebt dir ein Interviewformat vor, eine Gesprächsrunde oder Storytelling? Und soll es ein reiner Audio-Podcast werden oder ein Video-Podcast, den du auch auf YouTube zeigst? Lege danach Länge, Rhythmus und wiederkehrende Elemente fest. So vermittelst du deinen Hörern Konstanz und Verlässlichkeit.

  5. Themenplanung & Redaktionskonzept
    In dieser Phase sammelst du passende Themen und strukturierst sie sinnvoll, z. B. in Serien oder Schwerpunkten. Ein Redaktionsplan sorgt dafür, dass Inhalte langfristig geplant und regelmäßig veröffentlicht werden.

  6. Rollen & Ressourcen klären
    Damit die Umsetzung reibungslos läuft, solltet ihr Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Podcast-Team klar verteilen (Host, Redaktion, Schnitt, Freigabe). Prüft außerdem realistisch, wie viel Zeit, Budget und Know-how intern verfügbar sind. Bei Bedarf unterstützen externe Agenturen oder Studios.

  7. Distribution & Kommunikation
    Entscheide, ob der Podcast intern über geschlossene Kanäle oder extern über Streaming-Plattformen veröffentlicht wird. Plane außerdem, wie du ihn bewirbst, damit er deine Zielgruppe auch tatsächlich erreicht. Aus jeder Folge lassen sich weitere Inhalte gewinnen: Mit Repurposing-Werkzeugen wie Text Composer und Clipper erstellst du Entwürfe für LinkedIn-Posts und Newsletter-Blöcke sowie bis zu 5 Kurzvideo-Clips pro Episode für Social Media.

  8. Erfolgsmessung & Optimierung
    Um den Erfolg deines Corporate Podcasts zu messen und gezielt zu verbessern, solltest du schon vor dem Start passende Kennzahlen definieren. So ziehst du nach einigen Folgen eine erste Bilanz und schneidest den Podcast langfristig noch besser auf deine Zielgruppe zu.

Wie produziere ich einen Corporate Podcast?

Für die Produktion deines Corporate Podcasts gibt es neben einem guten Konzept weitere Dinge zu beachten. Wir haben dir die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Corporate-Podcast-Produktion in 6 Schritten, Podigee
  1. Tonqualität
    Schlechter Ton wirkt sofort unprofessionell, selbst wenn der Inhalt gut ist. Ein gutes Mikrofon, Kopfhörer und die richtige Raumakustik sind deshalb das A und O. Ein teures Studio brauchst du dafür nicht: Wie du Gespräche direkt im Browser in voller Qualität aufnimmst, liest du im nächsten Abschnitt.
    ➔ Schau dir unsere Audio-Tipps für besseren Podcast-Sound an, wenn du hierzu mehr wissen willst.

  2. Authentische Sprecher
    Corporate Podcasts funktionieren besonders gut, wenn sie menschlich und nahbar klingen. Als Host solltest du souverän moderieren können und die Zielgruppe ernst nehmen.

  3. Professioneller Schnitt und gutes Sounddesign
    Ein sauberer Schnitt sorgt dafür, dass der Podcast flüssig wirkt und angenehm zu hören ist. Musik, Intro, Outro und Jingles sorgen für einen höheren Wiedererkennungswert.

  4. Strukturierte Abläufe und klare Prozesse

    Corporate Podcasts scheitern oft nicht am Inhalt, sondern an fehlenden Prozessen. Es braucht feste Workflows für Themenfindung, Aufnahme, Freigabe und Veröffentlichung.

    ➔ Tipp: Arbeite mit einem Redaktionsplan und festen Deadlines. Routineaufgaben wie Folgen planen oder Shownotes für viele Episoden auf einmal pflegen kannst du über den Podigee MCP Server mit KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT erledigen. Jede Änderung siehst du vorher in einer Vorschau.

  5. Distribution und Veröffentlichung richtig umsetzen

    Ein Podcast bringt nur etwas, wenn er auch gehört werden kann: über Podcast-Plattformen oder interne Kanäle. Eine Podcast-Plattform, die Audio und Video mit einem Upload an Spotify, Apple Podcasts und YouTube verteilt, nimmt dir hier viel Arbeit ab. Wichtig sind außerdem ein ansprechendes Cover und gute Shownotes.

    ➔ Erfahre mehr darüber, wie du deinen Podcast mit Podigee an alle wichtigen Plattformen verteilst und wie Video-Podcasts auf YouTube, Spotify und Apple Podcasts funktionieren.

  6. Feedback und Analytics
    Gerade bei Corporate Podcasts ist Rückmeldung extrem wertvoll. Intern funktioniert das beispielsweise über Umfragen, extern über Bewertungen oder Feedback auf Social Media. Wenn du verstehst, was deine Zielgruppe möchte, kannst du deinen Podcast noch besser auf sie ausrichten.
    ➔ Du willst den maximalen Durchblick haben? Podigee Analytics zeigt dir, wo die Stärken und Schwächen deines Podcasts liegen.

Corporate Podcast aufnehmen ohne Studio: das Podigee Recording Studio

Bei Corporate Podcasts sitzen die Gesprächspartner selten im selben Raum: Die Geschäftsführung ist in der Zentrale, Kollegen arbeiten an anderen Standorten, Kunden oder Experten sind von außen zugeschaltet. Genau dafür gibt es das Podigee Recording Studio. Du nimmst deinen Podcast direkt in Podigee im Browser auf, allein oder mit Gästen, und die Aufnahme wird ohne Export und erneuten Upload direkt zur Episode.

  • Gäste ohne Software: Deine Gesprächspartner brauchen weder App noch Konto, nur eine Einladung per Link oder E-Mail.

  • Bis zu 8 Personen und 4 Stunden pro Session, als Audio oder mit Video.

  • Jede Stimme auf eigener Spur: Jede Person wird lokal in voller Qualität aufgenommen (Double-Ender). Die Spuren laden schon während des Gesprächs hoch, und ein unterbrochener Upload setzt dort fort, wo er aufgehört hat.

  • Automatisch erledigt: Podigee richtet die Spuren aus, gleicht die Lautstärke an und erstellt aus den Videospuren ein gemeinsames Video.

  • Editor inklusive: Trimmen, Spuren stumm oder solo schalten, fein ausrichten und Einzelspuren für die weitere Bearbeitung herunterladen.

Das Recording Studio ist ab dem Plan Grow (29 € pro Monat) enthalten. So nimmst du deinen Podcast direkt in Podigee auf

Woher weiß ich, ob mein Corporate Podcast erfolgreich ist?

Den Erfolg deines Podcasts misst du mit sogenannten KPIs, also Key Performance Indicators. Das Podcast Analytics Feature von Podigee bereitet dir alle Daten verständlich auf: IAB-v2.2-zertifiziert, mit Episoden- und Show-Vergleich, CSV-Export und einem Wochenbericht per E-Mail. Mit der Podigee App für iPhone, iPad und Android hast du die Zahlen auch unterwegs im Blick.

Corporate Podcast KPIs, Podigee

Die 10 wichtigsten KPIs für deinen Corporate Podcast

  • Downloads pro Episode: Zeigt die Performance einzelner Folgen (besonders in den ersten 7 Tagen) und ermöglicht dir, Episoden direkt miteinander zu vergleichen.

  • Downloads insgesamt: Betrachtet alle Downloads kumuliert und gibt dir damit einen Überblick über die gesamte Reichweite deines Podcasts.

  • Wachstumsrate: Sagt sogar noch mehr aus als reine Downloadzahlen, da sie sichtbar macht, ob und wie stark dein Podcast über Zeiträume hinweg wächst.

  • Hördauer pro Episode: Hierdurch erkennst du, ob deine Hörer wirklich bis zum Ende dranbleiben. Die Angabe hilft dir, Schwachstellen im Inhalt oder Aufbau deines Podcasts zu finden.

  • Anzahl der Abonnenten: Das ist deine Stammhörerschaft, also die Menschen, die deinen Podcast abonniert haben. Je mehr Abos, desto besser!

  • Anzahl der Bewertungen: Bewertungen sind für potenzielle neue Hörer oder Werbepartner ein wichtiges Signal, da sie deine Popularität und Bekanntheit zeigen.

  • Produktionsdauer (Input-KPI): Misst den zeitlichen Aufwand pro Episode und hilft dir einzuschätzen, ob sich die Produktion langfristig lohnt.

  • Conversion Rate: Ist besonders spannend, wenn du wissen willst, wie erfolgreich Call-to-Actions in deinem Podcast performen. Entstehen dadurch z. B. Newsletter-Anmeldungen oder Produktkäufe?

  • Top-Episode: Zeigt dir dein Flaggschiff, indem es die stärkste Folge identifiziert. Diese Episode eignet sich besonders gut, um neue Hörer zu gewinnen.

  • Unique Visitors der Website oder Landingpage: Hieran siehst du, ob dein Podcast auch abseits der klassischen Plattformen gefunden wird und wie gut die Website als Informations- und Marketinghub funktioniert.

Wie veröffentliche ich einen Corporate Podcast?

Grundsätzlich kannst du deinen Podcast auch ohne Podcast-Plattform veröffentlichen. Das erfordert jedoch viel technisches Know-how, kostet Zeit und Ressourcen und ist deutlich fehleranfälliger.

Podigee ist die offene Podcast-Software für Hosting, Aufnahme, Video, Transkription, Analytics und Monetarisierung. Gebaut in Deutschland, betrieben in Europa. So konzentrierst du dich auf Inhalte und Gespräche, und Podigee kümmert sich um die technische Infrastruktur.

Podcast veröffentlichen: die Basics

Nach der Fertigstellung deiner Episode läuft die Veröffentlichung bei Corporate Podcasts und klassischen Podcasts in der Regel gleich ab:

1. Upload oder Aufnahme:
Die fertige Audio- oder Videodatei wird bei der Podcast-Plattform hochgeladen. Nimmst du im Podigee Recording Studio auf, entfällt dieser Schritt, weil die Aufnahme direkt zur Episode wird.

2. Verarbeitung:
Die Plattform speichert die Datei und erstellt automatisch einen RSS-Feed, also eine maschinenlesbare Datei mit einer festen URL.

3. Distribution:
Dieser RSS-Feed wird bei Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder Podimo eingereicht, und der Podcast wird dort verfügbar. Mit Podigee gehen Audio und Video mit einem Upload an YouTube, Spotify und Apple Podcasts.

4. Auswertung:
Die Plattform stellt dir anschließend Analytics zur Verfügung, mit denen du die Performance deines Podcasts analysierst.

Worauf Unternehmen bei der Podcast-Plattform achten sollten

Da Corporate Podcasts von Unternehmen betrieben werden, spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle. Wir erklären sie dir Schritt für Schritt und zeigen dir, wie Podigee dich dabei unterstützt:

Ownership & Kontrolle
Dein Unternehmen sollte Eigentümer des RSS-Feeds und aller Plattform-Accounts sein, auch wenn eine externe Agentur an der Produktion beteiligt ist. So behältst du langfristig die Kontrolle über Daten und Marke. Mit Rollen pro Podcast (Viewer, Contributor, Admin) und Freigaben arbeiten Agentur, Redaktion und Kommunikationsabteilung im selben Konto, ohne Passwörter zu teilen.

➔ Was genau ein RSS-Feed ist und wie er bei Podigee funktioniert, erklärt der Help-Center-Artikel zum Podigee RSS-Feed.

Tracking & Analytics
Corporate Podcasts benötigen verlässliche, idealerweise IAB-konforme Statistiken sowie erweiterte Auswertungen, um Reichweite, Kampagnen und Marketingziele messbar zu machen. Podigee ist nach IAB v2.2 zertifiziert.

➔ In unserem Podigee Help Center haben wir dir einen umfangreichen Guide zum Thema Tracking und Analytics zusammengestellt.

Dynamic Ad Insertion (DAI)
Mit dynamischer Einbindung lassen sich Intros, Kampagnenbotschaften oder Werbung auch nachträglich austauschen, sogar in älteren Folgen. So passt du Inhalte flexibel an Kampagnen oder Zielgruppen an.

➔ Schon gewusst? Eigene Sponsoren und Botschaften spielst du ab dem Plan Scale per Dynamic Ad Insertion direkt in Podigee aus. Mehr dazu erfährst du auf der Seite zur Monetarisierung mit Podigee.

Private und interne Podcasts
Geschützte RSS-Feeds ermöglichen exklusive Inhalte für Mitarbeiter, Kunden oder Partner, die nicht öffentlich auffindbar sind.

➔ Mit Private Podcasts von Podigee lädst du Hörer per E-Mail ein, auch in großer Zahl. Jede Person erhält einen persönlichen Feed oder hört per Login im Webplayer. Private Podcasts sind ab dem Plan Scale enthalten.

Website-Integration & SEO
Ein Webplayer sowie optimierte Shownotes und Transkripte erhöhen die Sichtbarkeit deines Podcasts auf der Unternehmenswebsite und machen ihn zu einem Teil deiner Content- und SEO-Strategie.

➔ Podigee erstellt automatische KI-Transkripte, die im Player, auf der Episodenseite und im Feed erscheinen. Dazu kommen eine Podcast-Website und ein einbettbarer Player für deine Unternehmensseite. In unserem Guide für Podcast-SEO findest du praktische Tipps, wie du deinen Content in Suchmaschinen sichtbar machst.

DSGVO-Konformität & Datenschutz
Personenbezogene Daten müssen rechtskonform verarbeitet werden. Serverstandort, Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und datenschutzkonformes Tracking sind daher wichtige Anforderungen für Unternehmen.

➔ Bei Podigee stehen die Server in Deutschland und der EU, der AVV liegt direkt im Konto bereit, und der Player kommt ohne Cookies und Tracking aus.

Wie viel kostet ein Corporate Podcast?

Die Produktionskosten eines Corporate Podcasts lassen sich nicht pauschal beziffern. Sie ergeben sich aus verschiedenen Faktoren, etwa Ausgaben für Studio und Equipment, Honoraren oder Aufwandsentschädigungen für Interviewgäste, Lizenz- und Produktionskosten für Musik und Jingles sowie aus der Wahl der Podcast-Plattform und dem verfügbaren Marketingbudget.

In der Branche ist es daher üblich, mit Kostenspannen pro Episode zu rechnen und zusätzlich einmalige Setup-Kosten einzuplanen.

Für die laufende Produktion lassen sich bei einfachen Formaten erfahrungsgemäß etwa 200 bis 500 € pro Folge ansetzen. Anspruchsvollere Storytelling-Formate erreichen dagegen schnell vierstellige Beträge pro Episode. Wird die Produktion an externe Dienstleister ausgelagert, erfolgt die Abrechnung häufig pro Podcastminute. Realistische Preise beginnen hier bei etwa 10 € pro Minute für eine fertige Episode.

Ein wichtiger Kostenfaktor ist die Aufnahmesituation. Professionelle Studios berechnen häufig 50 bis 150 € pro Stunde. Für viele Interview- und Gesprächsformate reicht inzwischen eine Aufnahme im Browser: Im Podigee Recording Studio nimmst du mit bis zu 8 Personen in voller Qualität auf, ohne Studio und ohne Anreise der Gäste.

Hinzu kommen Ausgaben für die Postproduktion, also Schnitt, Klangoptimierung, Mix und Mastering, sowie gegebenenfalls Sounddesign und wiederkehrende Elemente wie Intro oder Outro. Für Branding-relevante Bestandteile werden teilweise individuelle Jingles oder Kompositionen produziert; die Kosten dafür reichen von einigen hundert bis zu mehreren tausend Euro. Alternativ lassen sich Musik- oder Jingle-Lizenzen nutzen. Auch eine professionelle Sprecherstimme für Intro und Outro ist möglich. Hierfür kannst du etwa 1.800 € kalkulieren.

Neben der Produktion entstehen außerdem Infrastruktur- und Betriebskosten. Dazu zählt die Podcast-Plattform: Bei Podigee startest du kostenlos mit dem Plan LAUNCH, die bezahlten Pläne liegen zwischen 19 € (STARTER) und 59 € (CREATOR) pro Monat zzgl. MwSt., für Unternehmen mit größerem Bedarf gibt es Enterprise-Pläne auf Anfrage. Alle Pläne im Vergleich findest du auf der Preisseite von Podigee.

Häufig unterschätzt wird die laufende Arbeit rund um den Podcast: Projektmanagement, Veröffentlichung, Shownotes und Assets, Distribution sowie Reporting erfordern kontinuierlichen Aufwand. Einige Dienstleister bieten hierfür Retainer-Modelle an, beispielsweise Postproduktion inklusive Shownotes und Veröffentlichung ab etwa 300 € pro Monat. Einen Teil davon übernimmt die Plattform selbst: Transkripte entstehen in Podigee automatisch, und die Veröffentlichung auf allen Plattformen läuft über einen einzigen Upload.

Insgesamt setzt sich ein realistisches Budget für Corporate Podcasts meist aus einmaligen Setup-Kosten, laufenden Kosten pro Episode und optional einem Marketingbudget zusammen, um langfristig Reichweite aufzubauen.

➔ Tipp: In unserem Guide zu Podcast-Software und Tools erfährst du, welche Werkzeuge du für Planung, Aufnahme, Schnitt und Veröffentlichung wirklich brauchst.

Fazit: Corporate Podcasts mit einer Plattform umsetzen

Ein Corporate Podcast lohnt sich, wenn Ziel, Zielgruppe und Ressourcen klar sind. Am meisten Zeit sparst du, wenn Aufnahme, Veröffentlichung, Video, Transkripte, Wiederverwertung und Analytics an einem Ort zusammenlaufen und dein Team mit klaren Rollen darauf zugreift. Wie Kommunikations- und Marketingabteilungen mit Podigee arbeiten, zeigen wir dir auf der Seite Podigee für Marketing-Teams.

FAQ: Corporate Podcast

Was ist ein Corporate Podcast?

Ein Corporate Podcast ist ein Podcast, den ein Unternehmen zur internen Kommunikation oder als externes Marketinginstrument produziert. Je nach Zielgruppe wird er über geschlossene Kanäle wie private Podcast-Feeds verbreitet oder öffentlich zugänglich gemacht. In beiden Fällen repräsentiert er die Marke und benennt klar ihre Werte und Kompetenzen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Corporate Podcast und einem Branded Podcast?

Der Unterschied zwischen einem Corporate Podcast und einem Branded Podcast liegt vor allem im Fokus:

Branded Podcasts setzen auf Unterhaltung und vermitteln Markenwerte über Storytelling eher indirekt. Corporate Podcasts setzen auf Information und repräsentieren die Marke offen, etwa mit Markenwerten oder USPs, innerhalb des Unternehmens oder gegenüber Kunden.

Branded Podcasts zielen darauf ab, Markenidentität und emotionale Bindung aufzubauen. Sie sind meist kreativ und unterhaltsam gestaltet, arbeiten mit Storytelling und richten sich stark an den Interessen der Zielgruppe aus, um eine loyale Community zu schaffen.

Corporate Podcasts dienen dagegen oft der internen Kommunikation oder der offiziellen Unternehmensdarstellung. Sie vermitteln etwa Unternehmensnews, Interviews oder Schulungsinhalte und fördern Transparenz, Engagement und Vertrauen.

Wie viel kostet ein Corporate Podcast?

Ein Corporate Podcast kostet meist zwischen einigen hundert Euro pro Folge für einfache Formate und vierstelligen Beträgen pro Episode für aufwendiges Storytelling. Hinzu kommen einmalige Setup-Kosten (z. B. Konzept, Cover, Intro oder Jingle) sowie laufende Ausgaben für Aufnahme, Postproduktion, Podcast-Plattform und gegebenenfalls Vermarktung. Wer im Browser statt im Studio aufnimmt, spart einen Teil der Studiokosten.

Wie erstelle ich das Konzept für einen Corporate Podcast?

Für das Konzept deines Corporate Podcasts definierst du zuerst Ziel, Zielgruppe und Positionierung, damit du eine klare Ausrichtung und messbare Erfolgskriterien hast. Darauf aufbauend entwickelst du Format, Struktur und Themenplanung und klärst Rollen, Ressourcen und Verantwortlichkeiten. Abschließend legst du Distribution, Kommunikation und passende KPIs fest. Mit einem klaren Plan und idealerweise einem Sparringspartner ist das gut umsetzbar.

Wann lohnt sich ein Corporate Podcast besonders?

Ein Corporate Podcast lohnt sich für dein Unternehmen besonders in zwei Fällen:

  1. Interne Kommunikation: Du bist Teil eines größeren Unternehmens mit mehreren Standorten oder einer schwer erreichbaren Belegschaft. Über deinen Corporate Podcast stärkst du die Unternehmenskultur und kommunizierst betriebsinterne News.

  2. Externe Repräsentation: Du willst die Marketingstrategie deines Unternehmens aufs nächste Level heben und die Markenbekanntheit ausbauen. Mit deinem Corporate Podcast trägst du Identität, Werte und Vorzüge deiner Marke in die Welt.

In beiden Fällen ist entscheidend, dass genügend Zeit, Ressourcen und klare Ziele vorhanden sind. Nur dann bietet der Podcast echten Mehrwert als Kommunikations- und Marketinginstrument.

Wie messe ich den Erfolg eines Corporate Podcasts?

Den Erfolg deines Corporate Podcasts misst du an KPIs, die zu deinen Zielen passen. Kläre deshalb zuerst, was du erreichen willst: mehr Markenbekanntheit, ein hohes Engagement beim Publikum oder vor allem Informations- und Wissensvermittlung?

Anschließend prüfst du, zum Beispiel mit Podigee Analytics, die passenden Kennzahlen. Für Markenbekanntheit sind Wachstumsrate und Abonnenten interessant. Das Engagement deines Publikums verfolgst du über Bewertungen und Conversion Rate. Geht es um interne Kommunikation, sind Downloads und Hördauer pro Episode relevant, um zu sehen, ob deine Mitarbeiter die Inhalte abrufen und bis zum Ende hören.

Wie nehme ich einen Corporate Podcast mit Gästen an verschiedenen Standorten auf?

Für deinen Corporate Podcast nimmst du Gespräche mit Gästen an verschiedenen Standorten am einfachsten im Browser auf, zum Beispiel im Podigee Recording Studio. Deine Gäste brauchen nur einen Link, bis zu 8 Personen können bis zu 4 Stunden lang als Audio oder Video teilnehmen, und jede Stimme landet in voller Qualität auf einer eigenen Spur. Die Aufnahme wird direkt zur Episode. Das Recording Studio ist ab dem Plan Grow enthalten.

Wie veröffentliche ich einen Podcast nur für Mitarbeiter?

Einen Podcast nur für Mitarbeiter veröffentlichst du über einen privaten, geschützten Feed statt über öffentliche Plattformen. Mit Private Podcasts von Podigee (ab dem Plan Scale) lädst du Mitarbeiter per E-Mail ein, auch in großer Zahl. Jede Person erhält einen persönlichen Feed oder hört per Login im Webplayer, und du siehst aggregierte Analytics.

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